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- Nach dem Datenskandal um Facebook und Cambridge Analytica hat die Mehrheit der Deutschen das Gefühl, dass ihre Daten im Internet nicht sicher und sie über die Nutzung ihrer Daten kaum informiert sind, so eine YouGov-Umfrage im Auftrag von VERIMI-

- Dabei hat die Sicherheit ihrer Daten für die Nutzer einen sehr hohen Stellenwert. Viele Nutzer haben jedoch bereits das Gefühl genug zu tun, um ihre Daten zu schützen, so die Umfrageergebnisse

Berlin, 21.6.2018. Das Sicherheitsgefühl der Deutschen bei der Nutzung von Online-Diensten im Internet ist gesunken. Nur 41 Prozent der Nutzer in Deutschland sind nach der medialen Aufbereitung des Facebook-Datenskandals der Meinung, dass ihre persönlichen Daten im Netz sicher sind. Vor dem Skandal im April dieses Jahres lag dieser Wert noch bei knapp der Hälfte (49 Prozent). Und auch die Informationslage wird in diesem Zuge schlecht eingeschätzt: Lediglich ein gutes Drittel der Bundesbürger geben an, sich gut über die Sicherheit ihrer Daten informiert zu fühlen. Das ergab eine Studie des Forschungsinstituts YouGov im Auftrag der Identitätsplattform VERIMI. In der Studie wurden vor und nach dem Facebook-Skandal Einstellungen zur Datensicherheit erhoben.

Nutzer wünschen sich mehr Sicherheit, sehen aber Service-Provider in der Pflicht

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Laut der zweiten Umfrage fühlen sich die Deutschen schlecht darüber informiert, wozu ihre Daten genutzt und wie sie verarbeitet werden: So stimmen 67 Prozent der Aussage zu, gar nicht zu wissen, was im Internet mit ihren persönlichen Daten passiert. Der großen Mehrheit (86 Prozent) ist es jedoch wichtig, zu wissen, welches Unternehmen Daten nutzt – und wofür. Zugleich sind zwei Drittel (67 Prozent) der Deutschen der Meinung, selbst genug für die Sicherheit ihrer Daten zu tun. Auch auf die Frage, welche Konsequenzen sie ziehen würden, sollte sich ein Dienst als unsicher herausstellen, antworten 15 Prozent, sie würden den Dienst nicht weiter nutzen, 19 Prozent sie würden sich vom Dienst abmelden. Über die Hälfte würde den Dienst weiter nutzen. Insgesamt geben aber lediglich 44 Prozent an, sie würden in diesem Fall die Sicherheit ihrer Daten innerhalb des Dienstes erhöhen wollen.

“Der Facebook-Skandal hat das ohnehin hohe Bedürfnis der Deutschen nach Datensicherheit weiter verstärkt. In der Realität spielt aber Nutzerfreundlichkeit eine große Rolle”, so die Einschätzung von Frieder Schmid, Senior Consultant Political Research, der die Befragung bei YouGov begleitete. “Angesichts der jüngsten Datenskandale sind die Menschen in Deutschland sensibilisiert, wenn es um die Verwendung der persönlichen Daten geht. Die Datensicherheit für alle Nutzer wird sich aber nur dann erhöhen, wenn Dienstleister auch Lösungen anbieten, die sicher, aber eben zugleich einfach und leicht zu bedienen sind. Hier trägt die Wirtschaft die Verantwortung, den Nutzern die Kontrolle und den Schutz ihrer Daten so einfach zu machen wie möglich,” so Dr. Jeannette von Ratibor, Geschäftsführerin von VERIMI.

Datensicherheit ist wichtig, aber auch das Anmelden muss einfach sein

Die Umfrage zeigt: Die Deutschen nutzen viele unterschiedliche Profile, aber deutlich weniger Passwörter. Jeder zweite Deutsche besitzt mehr als zehn Nutzerprofile im Netz, vier von zehn Befragten nutzen für den Login aber lediglich bis zu fünf Passwörter insgesamt. Das heißt, dass nicht für jedes neue Nutzerkonto ein neues Passwort gewählt wird. Hinweis auf die Begründung liefern die Umfrageergebnisse: Ein Viertel aller Befragten ist mit der Vielzahl an Passwörtern überfordert. Sicherheit und Praxistauglichkeit nehmen einen hohen Stellenwert bei den Nutzern ein, wobei knapp zwei Drittel der Nutzer sowohl vor dem Skandal, als auch nach dem Skandal die Sicherheit im Netz als wichtiger erachten als geringe Aufwände in der Nutzung. Allerdings schätzen mehr als drei Viertel der Deutschen auch das schnelle Anmelden bei Online-Diensten mit wenigen Klicks.

Identitätsplattformen bieten Sicherheit und einen bequemen Zugang

Komfort und Sicherheit dürfen kein Widerspruch sein. Um sowohl mehr Sicherheit zu schaffen, als auch das Passwort-Wirrwarr zu beheben, ist VERIMI gestartet. Als neue Identitäts- und Datenplattform verbindet VERIMI einen zentralen sicheren Log-in (Single Sign-on) für Online-Dienste mit hohen Sicherheitsstandards. Nutzer können jederzeit einsehen, welcher Anbieter welche Daten nutzt – und wofür. Gleichzeitig bietet VERIMI Unternehmen rechtsichere und datenschutzkonforme Datenverarbeitung. Zukünftig ermöglicht VERIMI durch die Einbindung von Ausweisdokumenten auch digitale Behördengänge.

Über die YouGov-Studie

Vom 14. bis 19. März 2018 wurden in einer Online-Befragung des Meinungsforschungsinstituts YouGov n=1.000 Personen bevölkerungsrepräsentativ zu den Themen Passwort-Nutzung und Datensicherheit im Internet befragt. Kurz darauf wurde der Datenskandal rund um Facebook und Cambridge Analytica in den Medien diskutiert und löste eine öffentliche Debatte rund um die Datensicherheit im Internet aus. Vor diesem Hintergrund wurden dieselben Personen im Zeitraum vom 29. März bis 04. April 2018 nochmals kontaktiert, um einige der Fragen, die bereits im ersten Interview beantwortet wurden, nochmal zu beantworten. In der zweiten Erhebungswelle wurden n=843 Interviews durchgeführt.

Über VERIMI

VERIMI ist die neue europäische, branchenübergreifende Identitäts- und Datenplattform. VERIMI vereint einen bequemen und zentralen Log-in (Single Sign-on), höchste Sicherheits- und Datenschutzstandards nach europäischem Recht und die Selbstbestimmung der Nutzer über die Verwendung der persönlichen Daten. VERIMI wurde im Mai 2017 gegründet. Die Plattform wird von einer breiten Allianz international aufgestellter Unternehmen getragen. Zum Gesellschafterkreis gehören die Unternehmen Allianz, Axel Springer, Bundesdruckerei, Core, Daimler, Deutsche Bank mit der Postbank, Deutsche Telekom, Giesecke+Devrient, Here Technologies sowie Lufthansa. VERIMI startet im deutschen Markt. Das Angebot wird sukzessive auf andere europäische Märkte ausgedehnt.

Kontakt: VERIMI GmbH, Tobias Enke, presse@verimi.com, +49 151 538 880 19

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