München (ots) -

   - Rund um die Fußball-Weltmeisterschaft lauern diverse
     Streitfallen. 
   - Zuhause und beim Public Viewing auf die Mitmenschen achten. 
   - Fans, die sich nicht an die Regeln im Stadion halten, können
     hohe Strafen drohen. 
   - Für die Reise zur Fußball-WM nach Russland sollten Fans einiges
     beachten. 

Mit dem Anpfiff der Fußball-WM in Russland steigt der Puls der Fans rund um den Globus. Und damit leider auch das Potenzial für Streitereien. Denn egal ob die Spiele im heimischen Garten, beim Public Viewing oder im Stadion verfolgt werden: Die Streit-Abseitsfalle lauert überall. “Bei solchen globalen Sportereignissen wie der Fußball-WM kochen schnell einmal die Gemüter über”, weiß Arne Preuße, Jurist beim Generali-Rechtschutzversicherer Advocard. “Damit Fußballfans nicht ins juristische Abseits geraten, sollten sie einige Regeln beachten.”

ENTSPANNT FEIERN – ZUHAUSE UND BEIM PUBLIC VIEWING

Die Traumkombination aus sommerlichen Temperaturen und Weltklasse-Fußballspielen lockt viele Fans zum Anfeuern nach draußen. Ob nun privates Grillfest im Garten, mit Fernseher und Freunden auf dem Balkon oder in großer Runde beim Public Viewing – mit diesen Tipps lässt sich Streit vermeiden:

   - Auch zur WM gelten die üblichen Ruhezeiten: Grundsätzlich ist
     geregelt, dass die Party im eigenen Garten, wie immer, ab 22.00
     Uhr nur noch leiser stattfinden darf. Freudenschreie und
     spontane Jubelfeiern sind ab dann eigentlich nur noch in
     Flüsterlautstärke erlaubt.
   - Kein Freudenfeuerwerk: So groß die Freude über den Ausgang des
     Spiels auch ist, Sie sollten keinesfalls Ihren Silvestervorrat
     plündern und ein Feuerwerk entzünden. Das ist Privatpersonen
     nämlich ausschließlich zum Jahreswechsel erlaubt. Wer dennoch
     Böller und Raketen abschießt, verstößt gegen das
     Sprengstoffgesetz und muss mit einer empfindlichen Geldbuße
     rechnen.
   - Im Autokorso durch die Stadt: Zwar sind Autokorsos nach der
     Straßenverkehrsordnung verboten, aber die Polizei drückt meist
     ein Auge zu. Trotzdem sollten Autofahrer sich während der Fahrt
     nicht zu weit aus dem Fenster lehnen und angeschnallt bleiben.
     Die rote Karte droht natürlich demjenigen, der sich
     alkoholisiert ans Steuer setzt - ein absolutes "No-Go" auch beim
     Autokorso.
   - Top, die Wette gilt: Lagen Sie beim Tipp-Spiel mit Freunden
     falsch, können Sie zwar nicht auf den Wetteinsatz verklagt
     werden - um Streit vorzubeugen, sollten Sie Ihre Schulden
     dennoch begleichen. Wettschulden sind schließlich Ehrenschulden. 

JUBELN UND FEIERN – ABER BITTE IM RAHMEN

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Im Stadion die eigene Mannschaft anfeuern – atmosphärisch für viele Fußballfans das Größte. Aber egal ob zur WM oder zu laufenden Liga-Spielen: Wer sich nicht an die Spielregeln hält, muss mit hohen Strafen rechnen.

   - Jubeln ja, knallen nein: Böllern ist in Stadien kein
     Kavaliersdelikt, sondern ein Verstoß gegen das
     Sprengstoffgesetz. Das zieht hohe Geldbußen nach sich. 2017
     wurde ein Fan diesbezüglich durch den Bundesgerichtshof zu einer
     Schadenersatzzahlung von über 20.000 Euro an den 1. FC Köln
     verurteilt.
   - Auch Flitzer leben gefährlich: Verhängen Sportverbände Strafen
     gegen Fußballclubs aufgrund von Spielstörungen durch einen
     Flitzer, können diese die Geldstrafen an den flitzenden Fan
     weitergeben. Und das kann teuer werden. 

MITTENDRIN STATT NUR DABEI – ZUR WM NACH RUSSLAND

Wer die Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft live vor Ort verfolgen will, sollte einige Dinge beachten, um keinen Streit mit den russischen Behörden zu riskieren.

   - An die Dokumente denken: Für die Einreise nach Russland
     benötigen Touristen einen gültigen oder vorläufigen Reisepass.
     Ein Fußballticket mit FAN-ID ersetzt für den Zeitraum der
     Fußball-WM ein gültiges Visum. Wer kein Ticket hat, muss ein
     Visum vor der Reise über die zuständige russische
     Auslandsvertretung beantragen. Es besteht außerdem
     Krankenversicherungspflicht.
   - Alkoholfrei ans Steuer: Auch wenn die russischen
     Trinkgewohnheiten weltberühmt sind, beim Autofahren gilt die
     Promillegrenze von 0,0. Wer sich nicht daran hält, muss mit
     harten Strafen rechnen. Auch das Telefonieren hinterm Steuer -
     beispielsweise um die aktuellen Spielergebnisse zu diskutieren -
     ist tabu. 

Mehr Rat, News und Lösungen zu verschiedensten Fragen rund um das Thema Streit finden Sie auf dem Streitlotsen von Advocard unter: www.advocard.de/streitlotse

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Die Advocard Rechtsschutzversicherung AG mit Sitz in Hamburg gehört zu den größten Rechtsschutzversicherern in Deutschland. Rund 180 Mitarbeiter kümmern sich um die Belange der rund 1,4 Millionen Kunden bundesweit. Die Advocard gehört zur Generali in Deutschland und ist Produktpartner der Deutschen Vermögensberatung AG (DVAG). Weitere Informationen über das Unternehmen und die Produkte gibt es im Internet unter: www.advocard.de.

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