CES 2018: Bosch setzt auf das Geschäft mit der smarten Stadt / Intelligente Lösungen für bessere Luft, mehr Sicherheit und Komfort / /60282 / Quelle: “obs/Robert Bosch GmbH”

Las Vegas (ots) -

- Bosch-Geschäftsführer Hartung: "Die Smart City war lange Vision.
Wir verhelfen ihr jetzt zur Realität."
- Bye-bye schlechte Luft: Climo misst und analysiert in Echtzeit
Luftqualität (Produktneuheit)
- Bye-bye Überflutung: Digitales Flood Monitoring System überwacht
Wasserstände von Flüssen und warnt rechtzeitig vor Überflutung
- Bye-bye Parkplatzsuche: Bosch bietet Community-based Parking ab
2018 in bis zu 20 US-Städten an 

Immer mehr Menschen zieht es in die Stadt: Bis 2050 werden laut den
Vereinten Nationen rund zwei Drittel der Weltbevölkerung in urbanen
Zentren leben – 2014 war es noch etwa die Hälfte. Mit der
fortschreitenden Urbanisierung steigen auch die Herausforderungen an
das städtische Leben. Entsprechend hoch ist schon heute der Bedarf an
intelligenten Lösungen. “Wir müssen Städte neu denken. Ein Schlüssel
sind Technologien, die Cities smart und lebenswert machen”, sagte Dr.
Stefan Hartung, Mitglied der Bosch-Geschäftsführung auf der CES in
Las Vegas. “Ohne Intelligenz wird keine Stadt auf Dauer überleben –
ihr droht der Kollaps.”

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Aerzte ohne Grenzen!

Bosch arbeitet daran, Städte und Gemeinden für die Zukunft zu rüsten.
Intelligente Mobilität, bessere Luft, mehr Komfort und höhere
Sicherheit sowie viele neue Dienstleistungen, kurz: deutlich mehr
Lebensqualität in Stadt und Nachbarschaft ist das Ziel. “Für die
Smart City bietet Bosch wie kaum ein anderes Unternehmen ein
umfassendes Produktportfolio, domänenübergreifende Expertise sowie
eine hohe Kompetenz bei Sensorik, Software und Services – und das aus
einer Hand”, so Hartung. Das Technologie- und
Dienstleistungsunternehmen präsentiert auf der weltgrößten
Elektronikmesse CES 2018 vom 9. bis 12. Januar zahlreiche neue
Lösungen, die eine Stadt smart machen – von einer neuen, kompakten
Box, die die Luftqualität in Echtzeit misst und analysiert, über ein
System, das den Wasserstand von Flüssen digital überwacht und
frühzeitig vor einer bevorstehenden Überflutung warnt, bis hin zu
einem vollautomatisierten Parkplatzservice, der den Fahrer entlastet.

Für mehr Geschäft: Smart-City-Markt boomt

Manche Metropolen sind bereits heute Synonym für eine Smart City –
etwa Barcelona, Seoul oder London. Auf der ganzen Welt investieren
große und kleine Gemeinden in Smart-City-Technologien. Nach einer von
Bosch in Auftrag gegebenen Studie wächst der Markt jährlich um 19
Prozent und wird 2020 ein Volumen von 800 Milliarden US-Dollar (680
Milliarden Euro) erreichen. Bosch verspricht sich davon große Chancen
und setzt auf Smart Cities: “Die Smart City war lange eine Vision,
wir verhelfen ihr jetzt zur Realität. Bosch ist optimal aufgestellt,
um den Weg in die intelligent vernetzte Stadt technisch und
wirtschaftlich zum Erfolg zu machen”, so Hartung. Das Unternehmen ist
derzeit an 14 umfassenden Smart City-Projekten beteiligt, unter
anderem in San Francisco, Singapur, Tianjin, Berlin und Stuttgart.
Weitere sollen folgen. In bereichsübergreifenden Projekten hat das
Unternehmen innerhalb der vergangenen zwei Jahre seinen Umsatz
bereits verdoppelt auf gut eine Milliarde Euro – mit weiter
steigender Tendenz.

In San Leandro bei San Francisco beispielsweise hat das Unternehmen
rund 5 000 Straßenlaternen mit intelligenter LED-Beleuchtung und
einer Fernverwaltung des Beleuchtungssystems ausgestattet. So gehen
die Leuchten nur dann an, wenn tatsächlich Licht gebraucht wird. Mit
dieser Lösung kann San Leandro in den kommenden 15 Jahren rund acht
Millionen Dollar einsparen. “Unsere smarten Lösungen für kleine oder
große Städte helfen, Energie zu sparen und schonen dabei auch den
Geldbeutel”, sagte Mike Mansuetti, Präsident von Bosch Nordamerika
auf der Bosch CES-Pressekonferenz. Zudem kann mithilfe der Sensoren
die Luftqualität in der 100 000-Einwohner-Stadt gemessen und
analysiert werden, während die Kameras den Verkehr im Falle eines
Staus selbständig umleiten können.

Für mehr Vernetzung: IoT und Künstliche Intelligenz

Eine wesentliche Voraussetzung für die vernetzte Stadt wurde mit dem
Internet der Dinge (IoT) geschaffen. Dieses hält Einzug in alle
Bereiche: Laut Gartner-Studie sollen weltweit bis 2020 rund 230
Millionen Häuser intelligent vernetzt sein – das sind rund 15 Prozent
aller Haushalte. Auch hier ist das Potenzial groß: Der Markt wird auf
250 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020 geschätzt. Zum gleichen
Zeitpunkt werden mehr als 20 Milliarden Geräte weltweit miteinander
vernetzt sein – Rauchmelder, Alarmanlagen, Stromzähler, elektrische
Helfer in Küche und Waschkeller und vieles mehr. “Bosch hat das
Potenzial frühzeitig erkannt”, sagte Hartung. “Bereits heute sind
mehr als die Hälfte unserer elektronischen Produktgruppen vernetzbar
- bis 2020 sollen es alle sein. Und nicht nur das: Zu jedem Produkt
wollen wir darauf basierende Services anbieten.” Ein weiterer Treiber
für die rasante Entwicklung von Smart Cities ist die Künstliche
Intelligenz (KI). Bosch will die Forschung in diesem Bereich weiter
ausbauen. Im vergangenen Jahr hat das Unternehmen ein
Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz eröffnet, das heute rund
100 Mitarbeiter an den Standorten Renningen, Palo Alto und Bengaluru
beschäftigt. Bis 2021 investiert Bosch rund 300 Millionen Euro in den
Ausbau. Das Unternehmen geht davon aus, dass in zehn Jahren kaum ein
Produkt ohne KI denkbar sein wird.

Für bessere Luft: Climo schafft Basis für gezielte Maßnahmen

Luftqualität zählt zu den größten Herausforderungen von Städten. Dank
smarter Technologien können Städte schneller und gezielter Maßnahmen
für die Verbesserung der Luftqualität ergreifen. Voraussetzung dafür
ist die präzise Ermittlung von Messwerten. Auf der CES 2018 zeigt
Bosch eine neue Lösung, die das Unternehmen gemeinsam mit Intel
entwickelt hat: das Mikroklima-Monitoringsystem Climo. Climo misst
und analysiert zwölf Parameter, die für die Luftqualität wichtig sind
- darunter verschiedene Gase wie Kohlendioxid und Stickoxid, aber
auch Temperatur und relative Feuchtigkeit. Das Gerät ist hundertmal
kleiner als herkömmliche Systeme und kostet nur ein Zehntel. Climo
wurde mit dem CES Honoree Innovation Award in der Kategorie ‘Smart
Cities’ ausgezeichnet.

Für frühzeitige Warnung: Digitale Überwachung von Flüssen

Der Klimawandel verändert in vielen Regionen der Welt das Wetter.
Forscher rechnen mit häufiger auftretenden Überschwemmungen durch
Starkregenfälle. Bisher werden die Pegelstände von Flüssen durch
mechanische Mittel gemessen. Bis die Daten für Dritte verfügbar sind,
können Stunden vergehen. Nicht so beim Flood Monitoring System, das
Bosch auf der CES 2018 erstmals vorstellt. Dies kann den Wasserstand
von Flüssen oder anderen stadtnahen Gewässern in Echtzeit digital
überwachen und frühzeitig vor einer bevorstehenden Überflutung
warnen. In einem Pilotprojekt testet Bosch das neue System am Neckar
bei Ludwigsburg: Ultraschallsensoren oder Kameras verfolgen dort
Veränderungen von Wasserpegel, Wassergeschwindigkeit und
Durchflussleistung. Die Daten werden an die Bosch IoT Cloud geschickt
und ausgewertet. Wird eine kritische Grenze erreicht, erhält die
Stadtverwaltung oder betroffene Bewohner und Geschäftsinhaber
frühzeitig ein Signal per SMS. Sie können so rechtzeitig Maßnahmen
einleiten, um sich vor Flut oder Hochwasserschäden zu schützen.
Interesse an der Lösung gibt es unter anderem von indischen und
südamerikanischen Kommunen, die häufig mit Überschwemmungen zu
kämpfen haben.

Für mehr Zeit: Vernetztes Parken

Der städtische Verkehr wird bis 2050 um rund ein Drittel zunehmen.
Bosch arbeitet daran, die Mobilität von morgen unfallfrei, stressfrei
und emissionsfrei zu gestalten. Zahlreiche Lösungen auf dem Weg zu
diesem Ziel präsentiert das Unternehmen auf der CES 2018. Bei rund
der Hälfte der Smart City-Projekte von Bosch spielen Lösungen für den
städtischen Verkehr eine Rolle. Parken ist dabei ein Fokusthema. Mehr
als 40 Stunden jährlich verbringen amerikanische Autofahrer
heutzutage im Stau und verschwenden dabei gut 160 Milliarden Dollar.
Rund ein Drittel davon entsteht allein durch die Suche nach einem
Parkplatz. Bosch schafft Abhilfe: Mit Community-based Parking nimmt
das Unternehmen Autofahrern die Suche nach einer passenden Parklücke
ab. Im Vorbeifahren erkennt und vermisst das Auto Lücken zwischen
parkenden Fahrzeugen und überträgt sie in Echtzeit in eine digitale
Karte. So können sich Autofahrer direkt zu freien Parkplätzen
navigieren lassen. Bosch erprobt den Service bereits in deutschen
Städten, darunter Stuttgart. In diesem Jahr folgen bis zu 20
amerikanische Metropolen wie Los Angeles, Miami und Boston.

Im ersten Quartal 2018 starten Bosch und Daimler darüber hinaus einen
neuen Parkplatzservice: das Automated Valet Parking. Autos suchen
sich im Parkhaus des Mercedes-Benz Museums in Stuttgart fahrerlos
einen Parkplatz und parken ein. Das sorgt für weniger Stress – und
effizientere Parkraumnutzung: Bis zu 20 Prozent mehr Fahrzeuge passen
so auf die gleiche Fläche. Möglich wird das vollautomatisierte Parken
unter anderem mithilfe einer intelligenten Parkhaus-Infrastruktur,
die mit der Technik des Fahrzeugs vernetzt ist. Für diese Lösung zum
fahrerlosen Parken erhielt Bosch jüngst einen Frost Sullivan 2017
Technology Innovation Award.

Für weniger Energie und Kosten: Bosch DC Microgrids

Städte tragen heute laut dem Weltklimarat (IPCC) rund 75 Prozent zum
globalen Energieverbrauch bei. Allein 40 Prozent davon werden durch
Gebäude verursacht. Bis 2035 wird der Energieverbrauch weltweit um 30
Prozent steigen, so der BP Energy Outlook 2035. Bosch hat zahlreiche
Lösungen, die durch intelligentes Energiemanagement den
Stromverbrauch senken können: Ein Beispiel ist das Bosch DC
Microgrid, das sich für die Stromversorgung größerer Gebäude oder
Gebäudekomplexe eignet. Microgrids sind besonders umweltschonend, da
sie ihre Energie in der Regel aus erneuerbaren Quellen beziehen.
Gegenüber herkömmlichen Kraftwerken können DC Microgrids bis zu zehn
Prozent Energie einsparen. Zudem sind sie durch ihre Autarkie
zuverlässige Stromlieferanten, falls die Standardversorgung aus
Wetter- oder Sicherheitsgründen ausfällt.

Bosch auf der CES 2018

- PRESSEKONFERENZ: Montag, 08.01.2018, 08:00 - 08:45 Uhr (Lokalzeit)
im Mandalay Bay Hotel, South Convention Center, Level 2; Mandalay Bay
Ballrooms B, C  D
- MESSE: Dienstag bis Freitag, 09. - 12.01.2018, Central Hall, Stand
#14028
- FOLGEN SIE den Bosch CES 2018 Highlights auf Twitter: #BoschCES
- PANELS MIT BOSCH-EXPERTEN:
- Dienstag, 09.01.2018; 13:30 - 15:15 Uhr (Lokalzeit): Session
"Connect2Car: Next-Gen Automobility" mit Kay Stepper, Vice President
Bosch North America, Leiter Fahrerassistenz-Systeme und
Automatisiertes Fahren, Las Vegas, Convention Center, North Hall,
N256
- Mittwoch, 10.01.2018; 13:45 - 14:30 Uhr (Lokalzeit): Session
"Connected Vehicles in Connected Ecosystems" mit Mike Mansuetti,
President Bosch North America, Smart Cities Conference, Westgate.
- Donnerstag, 11.01.2018; 11:30 - 12:30 Uhr (Lokalzeit): Session "The
Future of Robots at Work and Home" mit Phil Roan, Senior Engineer
Robotics, BSH Hausgeräte GmbH, Las Vegas Convention Center, North
Hall, N258 

Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und
Dienstleistungsunternehmen mit weltweit rund 390 000 Mitarbeitern
(Stand: 31.12.2016). Sie erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2016 einen
Umsatz von 73,1 Milliarden Euro. Die Aktivitäten gliedern sich in die
vier Unternehmensbereiche Mobility Solutions, Industrial Technology,
Consumer Goods sowie Energy and Building Technology. Als führender
Anbieter im Internet der Dinge (IoT) bietet Bosch innovative Lösungen
für Smart Home, Smart City, Connected Mobility und Industrie 4.0. Mit
seiner Kompetenz in Sensorik, Software und Services sowie der eigenen
IoT Cloud ist das Unternehmen in der Lage, seinen Kunden vernetzte
und domänenübergreifende Lösungen aus einer Hand anzubieten.
Strategisches Ziel der Bosch-Gruppe sind Lösungen für das vernetzte
Leben. Mit innovativen und begeisternden Produkten und
Dienstleistungen verbessert Bosch weltweit die Lebensqualität der
Menschen. Bosch bietet “Technik fürs Leben”. Die Bosch-Gruppe umfasst
die Robert Bosch GmbH und ihre rund 440 Tochter- und
Regionalgesellschaften in rund 60 Ländern. Inklusive Handels- und
Dienstleistungspartnern erstreckt sich der weltweite Fertigungs- und
Vertriebsverbund von Bosch über fast alle Länder der Welt. Basis für
künftiges Wachstum ist die Innovationskraft des Unternehmens. Bosch
beschäftigt weltweit rund 59 000 Mitarbeiter in Forschung und
Entwicklung an 120 Standorten.

Das Unternehmen wurde 1886 als “Werkstätte für Feinmechanik und
Elektrotechnik” von Robert Bosch (1861-1942) in Stuttgart gegründet.
Die gesellschaftsrechtliche Struktur der Robert Bosch GmbH sichert
die unternehmerische Selbstständigkeit der Bosch-Gruppe. Sie
ermöglicht dem Unternehmen langfristig zu planen und in bedeutende
Vorleistungen für die Zukunft zu investieren. Die Kapitalanteile der
Robert Bosch GmbH liegen zu 92 Prozent bei der gemeinnützigen Robert
Bosch Stiftung GmbH. Die Stimmrechte hält mehrheitlich die Robert
Bosch Industrietreuhand KG; sie übt die unternehmerische
Gesellschafterfunktion aus. Die übrigen Anteile liegen bei der
Familie Bosch und der Robert Bosch GmbH. Mehr Informationen unter
www.bosch.com, www.iot.bosch.com, www.bosch-presse.de,
www.twitter.com/BoschPresse.

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Original-Content von: Robert Bosch GmbH, übermittelt durch news aktuell

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