Waldems-Esch (ots) – Der Kampf gegen Tumorerkrankungen ist noch lange nicht gewonnen. Aber
die Pharmaindustrie erweitert stetig die Zahl der Therapieoptionen.
Zurzeit befinden sich 68 neue Onkologika kurz davor, zum zugelassenen
Medikament zu werden. Das zeigt ein Blick in die Patentdatenbank
SHARK von INSIGHT Health.

Die Zahl der diagnostizierten Krebsfälle wächst seit Jahrzehnten.
Gleichzeitig sinkt die Sterblichkeitsrate in den letzten 20 Jahren
deutlich. Mehr als die Hälfte der Krebspatienten fällt der Krankheit
heute nicht mehr zum Opfer. Das ist auch ein Verdienst der ständig
steigenden Zahl an verfügbaren Therapieoptionen.

Ein Drittel Biologicals

Das wird deutlich bei einem Blick auf die relativ große Anzahl von 68
Onkologika, die zurzeit in der dritten und letzten Phase klinischer
Studien vor der Zulassung getestet werden oder bereits auf ihre
Zulassung für den europäischen Markt warten. Mehr als ein Drittel
davon sind gentechnisch hergestellte Medikamente, sogenannte
Biologicals. Das zeigt die Patentdatenbank SHARK von INSIGHT Health,
deren neueste Version auf der Pharma-Messe CPhI in Frankfurt vom 24.
- 26. Oktober am INSIGHT Health-Stand 80J90 zu sehen sein wird.

In klinischen Studien der Phase III befinden sich 44 Substanzen.
Davon gehören jeweils 12 zur Arzneimittelgruppe der anderen
antineoplastischen Mittel und der antineoplastischen
Kinase-Inhibitoren. Sie sollen die Krebszellen töten, ihr Wachstum
hemmen und ihre Verbreitung im Körper verhindern. Acht Wirkstoffe in
Phase III-Studien gehören zu den monoklonalen Antikörpern. Sie wirken
über komplexes Zusammenwirken von Molekülen auf Zellebene. Zum
Beispiel verhindern sie den Anschluss der Tumorzellen an den
Blutkreislauf. Die monoklonalen Antikörper spielen auch eine wichtige
Rolle bei der sogenannten immunonkologischen Therapie. Hier regen die
Antikörper das körpereigene Immunsystem an, den Tumor anzugreifen.
2011 kam Ipilimumab als erste Substanz für den Bereich der
immunonkologischen Therapie auf den Markt.

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Neue und neueste Therapien

24 Substanzen haben momentan die klinischen Studien erfolgreich
absolviert und warten auf eine Zulassung als Arzneimittel. Selbst
wenn man berücksichtigt, dass aus der letzten Phase klinischer
Studien nur bei etwa 70 Prozent der Wirkstoffe ein Markteintritt
gelingt oder gewünscht ist, so ist doch mit einer ganzen Anzahl neuer
Therapieoptionen in naher Zukunft zu rechnen. Ein gänzlich neuer
Ansatz ist zum Beispiel die CAR T-Zell-Therapie, der lymphatische
Leukämie bekämpfen soll. In den USA profitieren Kinder und
Jugendliche bereits seit September davon, in Europa könnte eine
Zulassung noch in diesem Jahr erfolgen.

Trotz allem werden nicht alle der über 200 Krebsarten therapierbar
sein. Um die Folgen der Erkrankungen einzudämmen, sind weitere
Anstrengungen notwendig. Eine davon ist die Einführung von
flächendeckenden Krebsregistern. Sie können einen Beitrag dazu
leisten, die Behandlung aber auch die Forschung in der Onkologie zu
verbessern.

Diese basiert auf einem Artikel in der Zeitschrift
Monitor Versorgungsforschung 5/2017. Darin finden sich weitere,
ausführliche Informationen auch zu den therapeutischen Varianten. Ein
Pdf des Artikels ist hier zum Download bereit: http://ots.de/nr3U1

INSIGHT Health ist einer der führenden Informationsdienstleister im
Gesundheitsmarkt mit Sitz in Waldems-Esch und Niederlassungen in
Berlin, Wien und Baar. Das Unternehmen bietet aufgrund seiner
umfassenden Branchenkenntnisse ein breites Portfolio datenbasierter
Dienste zur Markt- und Versorgungsforschung an. Das Plus der INSIGHT
Health GmbH Co. KG liegt in der schnellen und transparenten
Bereitstellung von Daten unter Beachtung der gesetzlichen
Datenschutzvorschriften sowie in der Ausarbeitung individueller
Lösungen für die pharmazeutische Industrie, Krankenversicherungen,
Ärzteverbände, Apothekenvereinigungen, wissenschaftliche Institute,
Behörden, Politik und andere Entscheider im Gesundheitsmarkt.

Weitere Informationen: www.insight-health.de

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Miles Meier
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